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Wanderparadies Treseburg
Bodetal – Hexentanzplatz – Pfeilsdenkmal – Dambachhaus – Weißer
Hirsch – Treseburg
Für jeden Harzbesucher gibt es eine sogenannte
Pflichtwanderung. Eine Wanderung durch das wildromantische, sagenumwobene
Bodetal.
Beginnend in Treseburg, wo die Luppbode in die Bode mündet, wandern
Sie auf einem geologischen Wanderlehrpfad mit 22 Informationstafeln
durch das Naturschutzgebiet Bodetal in Richtung Thale. Dieser Teil des
Bodetals wird auch der „Grand Canyon“ Deutschlands genannt (Für
die Wanderung durchs Bodetal sollten Sie sich unbedingt den Bodetalführer
besorgen). Über 300 m hoch überragen die sagenumwobenen Felsen
der Roßtrappe und des Hexentanzplatzes den Hirschgrund im Bodetal,
über 200 m tief blickt man vom „Weißen Hirsch“ bei Treseburg
in den Talkessel. Ständig sehen und hören Sie das Rauschen
der Bode.
Für die ca. 11 km bis nach Thale benötigen Sie ca. 2,5 Std.
Wie immer, hat man nur zwei Möglichkeiten, 1. man fährt von
Thale mit dem Bus zurück nach Treseburg oder 2. man setzt die Wanderung
fort. Wir empfehlen natürlich die Fortsetzung.
An der Gaststätte Waldkater (noch im Bodetal) beginnen Sie den
Aufstieg zum Hexentanzplatz. Sie können allerdings auch mit der
Kabinenbahn schnell und bequem auf den Hexentanzplatz fliegen. Ein herrlicher
Ausblick ins Bodetal belohnt Sie.
Auf dem Hexentanzplatz gibt es nun viele Möglichkeiten eine Rast
einzulegen, bevor Sie die Wanderung nach Treseburg zurück fortsetzen.
Vom Hexentanzplatz wandern Sie nun in Richtung „Weißer Hirsch“
– Treseburg. Sie laufen durch Mischwald, kommen am Pfeilsdenkmal und
am Dambachhaus vorbei. Nächster Punkt ist dann der „Weißer
Hirsch“. Treseburg liegt nun zu Ihren Füßen. Genießen
Sie diese herrliche Aussicht nach der langen Wanderung, schauen Sie
westwärts zum Brocken – vielleicht wollen Sie den höchsten
Berg in Norddeutschland ja schon morgen besteigen.
Nun bleibt nur noch der Abstieg nach Treseburg und schon sind Sie wieder
in Ihrem Urlaubsquartier. Sie sind auf diesem Rundwanderweg ca. 19 km
gelaufen.
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